700 Jahre „Haus zum Maulbeerbaum Landau“

  • Ende 13. Jahrhundert erste urkundliche Erwähnung des Hauses „zum Maulbeerbaum“
  • 1488-1671 Im Besitz der Stadt: Nobelherberge für Adlige und andere hochgestellte Gäste
  • 1522 Ritterversammlung unter Franz von Sickingen: Gründung des Landauer Bundes
  • 1689 Beschädigung des Gebäudes durch den großen Landauer Stadtbrand: Wiederaufbau in der heutigen Gestalt
  • 1873-1937/38 Erwerb durch die jüdische Landauer Familie Dannheisser: Nutzung als Kolonialwarenhandlung und Gasthaus (für Marktbesucher und Händler)
  • bis 1984 In wechselndem Privatbesitz: zunehmender Verfall des Gebäudes
  • 1984 Stadt stellt das Gebäude unter Denkmalschutz: Erhaltung eines historisch bedeutenden Landauer Kleinodes
  • bis 2002 Wechselnde Besitzer: keine wesentlichen Erhaltungsmaßnahmen
  • seit 2002 Erwerb durch Stadt Landau, Leerstand; ausschließlich Erhaltungsmaßnahmen zur statischen Sicherung
  • 2011 Gründung des Vereins „Freunde des Hauses zum Maulbeerbaum Landau e.V.
  • 2013 Stadt gibt Nutzungskonzept und Bauvoranfrage in Auftrag als Grundlage für interessierte Investoren; mehr hierzu Machbarkeitsstudie von Architekten dury et hambsch
  • 23.07.2015 Gründung der Genossenschaft „Haus zum Maulbeerbaum eG“ zum Erhalt des Hauses; 68 Gründungsmitglieder 143 Geschäftsanteile gezeichnet.

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