Unsere Botschafterinnen und Botschafter

Das „Haus zum Maulbeerbaum“ war über die Jahrhunderte weit über Landau und die Region hinaus bekannt, quasi in aller Munde – als etwas Außergewöhnliches, das man gesehen oder gar besucht haben sollte. Wir sind überzeugt davon, dass es diesen positiven Ruf von einst wieder erlangen wird! Wir danken unseren Botschafterinnen und Botschaftern für ihr persönliches Engagement für dieses einmalige Projekt!


Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz

Sehr geehrte Herren und Damen,
liebe Mitglieder der „Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum“,

das „Haus zum Maulbeerbaum“ ist ein besonders geschichtsträchtiges und bedeutendes Gebäude Landaus. Viele Landauer und Landauerinnen haben es sich zum Ziel gesetzt, dieses Haus vor dem Verfall zu retten und für die Bürger und Bürgerinnen der Stadt erneut nutzbar zu machen. Es ist ein wertvolles und wichtiges Anliegen, für das sie sich mit ganzer Seele einsetzen.

Es ist ein Gebäude mit langer Historie und ein bedeutendes Dokument der Baugeschichte. Bereits im Jahr 1322 belegt eine Urkunde den „hoff zum Mulbawm“, der damals im Besitz des Klosters Klingenmünster war. Ab dem 15. Jahrhundert wurde das Gebäude dann von der Stadt über Jahrhunderte hinweg als Gasthaus und städtische Herberge genutzt. Bis heute wird erforscht, welche illustren Gäste damals in dem Haus empfangen wurden.

Ich freue mich sehr, dass sich die „Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum“ so engagiert und mit Herzblut für dieses historisch bedeutsame Gebäude einsetzt. Ich wünsche Ihnen viele Unterstützer und Unterstützerinnen sowie alles Gute für Ihr Vorhaben, das Haus für die Zukunft zu erhalten und wieder mit Leben zu füllen!

Malu-Dreyer-Unterschrift

Malu Dreyer
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz


Thomas Hirsch, Oberbürgermeister der Stadt Landau

Das Haus zum Maulbeerbaum – Retter gesucht!

In kaum einem Gebäude in Landau spiegelt sich so die Geschichte wider, wie im Haus zum Maulbeerbaum in der Mitte unserer Stadt: Als Adelshof in kirchlichem Besitz, städtische Herberge, privater Gasthof und jüdisches Geschäftshaus steht das Bauensemble im mittelalterlichen Stadtzentrum um die Stiftskirche für bedeutende Ereignisse in unserer Stadtgeschichte.

Und einmal mehr wird ein historisches Bauensemble das Engagement von Ihnen, liebe Landauerinnen und Landauer und von Menschen, denen Landau am Herzen liegt, benötigen! Ihr bürgerschaftliches Eintreten für die Erhaltung unserer historischen Bausubstanz haben Sie schon oft unter Beweis gestellt: Beim Erhalt des Frank-Loebschen-Haus, im Alten Kaufhaus und in unserer Jugendstil-Festhalle, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sie können wählen, wie Sie das Vorhaben unterstützen: Als Genossenschaftsmitglied, als Spendengeber, als Multiplikator einer guten Sache – nur gemeinsam kann das ehrgeizige Projekt, dieses historische Haus zu retten, gelingen.

Ich danke all jenen, die sich bereits jetzt dafür einsetzen und bereit sind, auch ungewöhnliche Wege einzuschlagen. Lassen Sie uns das gemeinschaftlich meistern!

Unterschrift-OB-Hirsch

Ihr
Thomas Hirsch
Oberbürgermeister der Stadt Landau


Dr. Maximilian Ingenthron, Bürgermeister der Stadt Landau

Grußwort für die Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum eG i. G.

Es ist weit mehr als eines der ältesten Gebäude unserer Stadt. Das Haus zum Maulbeerbaum ist ein Symbol, das für die Erinnerungskultur in unserer Stadt steht. Ein Wert, den wir nicht hoch genug halten und schätzen können. Denn was wir heute sind, bestimmt sich aus unserer Geschichte. Und wohin wir uns morgen entwickeln, dafür legen wir heute die Grundlagen.

Eine dieser Grundlagen ist das bürgerschaftliche Engagement. Denn ohne Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, geht es nicht.

Die Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum verbindet all diese Aspekte in großartiger Weise. Hier haben sich Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und der Region zusammengefunden, um dieses traditionsreiche Haus zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen. So wird durch bürgerschaftliches Engagement aus Vergangenheit Zukunft – als Glanzstück unserer Landauer Innenstadt.

Danke allen, die sich für das Haus zum Maulbeerbaum einsetzen. Und es braucht derer noch viel mehr! Helfen Sie mit, erwerben Sie Anteile an der Genossenschaft. Ich selbst bin aus Überzeugung Gründungsmitglied geworden – und wünsche mir sehr, auch Sie in unseren Reihen begrüßen zu können. Herzlich willkommen!

 

Inegnthron Unterdschrift

Dr. Maximilian Ingenthron, Bürgermeister der Stadt Landau


Theresa Riedmaier, Landrätin - Genossenschaftsmitglied

Das „Haus zum Maulbeerbaum" gehört zum Gesicht unserer Stadt.
Die historische Bedeutung, die außergewöhnliche Architektur, die Geborgenheit des Innenhofes und die etwas geheimnisvolle Atmosphäre des Ensembles haben mich schon seit den ersten Tagen meiner Landauer Zeit (im Sommer 1981) und seither immer wieder neu für sich eingenommen und begeistert.
Ich unterstütze die Rettung des Hauses, hoffe auf gutes Gelingen und wünsche der Genossenschaft alles Gute.


Alexander Schweitzer, MdL - Genossenschaftsmitglied

Dieses besondere Gebäude fasziniert – auch über die Stadt Landau hinaus.


Reinig, Braun + Böhm, Pfälzer Folkmusik - Genossenschaftsmitglieder

Als Pfälzer Musiker beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Kultur unserer Region. Geschichtliche Themen haben schon immer einen festen Platz in unserem Repertoire. Das „Haus zum Maulbeerbaum“ ist ein Juwel, das es auf Grund seiner besonderen geschichtlichen Bedeutung, weit über die Grenzen Landau hinaus, für nachfolgende Generationen zu erhalten gilt. Der Erhalt des Hauses ist uns eine Herzensangelegenheit.


Dr. Thomas Gebhart, MdB

Ich freue mich sehr über dieses außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement der Landauerinnen und Landauer, insbesondere auch über das Motto „Gemeinsam bewahren!“. Viele wichtige Strukturen und Leistungen unserer Gesellschaft wären nicht vorhanden, wenn sich Menschen – wie Sie – nicht ehrenamtlich engagieren würden…Umso mehr freue ich mich über die genossenschaftliche Idee, gemeinsam ein soziales bzw. kulturelles Ziel zu verwirklichen.